Voraussetzungen für die Förderung durch Leader

Ein durch das Leader-Programm gefördertes Projekt muss folgende Kriterien zwingend erfüllen:

  • im Gebiet der LAG liegen
  • besondere Bedeutung und nachvollziehbaren Nutzen für das LAG-Gebiet aufweisen
  • die Bevölkerung einbinden (sog. Bottom-Up Ansatz)
  • einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, Kultur, Soziales) leisten
  • eine klare Zuordnung zu mindestens einem Handlungsfeld des Regionalen Entwicklungskonzeptes aufweisen
  • durch das entscheidungsbefugte LAG-Gremium positiv beschlossen worden sein

Die LAG Kooperationsraum VierStädtedreieck bewertet Projektvorschläge außerdem nach folgenden Aspekten:  

  • Die Bürgerinnen und Bürger werden in die Projekte einbezogen.
  • Das Projekt leistet einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit.
  • Durch das Projekt ist eine Steigerung der Lebensqualität im LAG-Gebiet zu erwarten.
  • Das Projekt trägt zur Weiterentwicklung des LAG-Gebietes bei.
  • Durch das Projekt werden Ausbildungs-/Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen.
  • Das Projekt trägt zur Integration der amerikanischen Bevölkerung bei.
  • Das Projekt vernetzt mehrere Gemeinden bzw. Projekte im Kooperationsraum.

Hier finden Sie den Projektbewertungsbogen als PDF.

 

Erfüllt das Projekt alle Anforderungen, sind bei nicht gewinnorientierten Projekten Fördergelder in Höhe von max. 50% der Nettokosten möglich. Für überregionale Kooperationsprojekte beträgt der Fördersatz bis 60 %,  für transnationale Zusammenarbeit bis zu 70 %. Bei gewinnorientierten Projekten ist die Förderung auf maximal 25 % beschränkt. Nicht förderfähig ist die Mehrwertsteuer.

 

Leader ist eine sog. nachrangige Förderung, d.h. es ist zu klären, ob nicht zunächst ein anderes Förderprogramm greift.

 

Die ausführliche Leader-Förderrichtlinie vom 07.12.2009 in der Fassung vom 01. August 2012 als pdf-Download finden Sie hier.